Samstag, 4. September 2010
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  Modifizierte Gipssysteme
 

PolyCon FMG – Forton Polymer-
& "FaserModifizierterGips"

Gips ist jedem Formenbauer als klassischer Baustoff bestens vertraut.

Als vielseitig zu verarbeitendes Material ist Gips nahezu unschlagbar und von lang anhaltender Beständigkeit bei der Anwendung in trockener Umgebung.

Bei freier Bewitterung offenbart Gips allerdings wegen seiner unzureichenden Resistenz in feuchter Umgebung schnell seine Grenzen.

Glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK) besticht hingegen durch ausgesprochen wasserfeste Eigenschaften, GFK ist auch bei extensiver Bewitterung ein extrem dauerhaftes Material mit enormen Festigkeiten, als Beispiel können beispielsweise die Flügel von Windkraftanlagen genannt werden..

GFK, ein Verbundwerkstoff aus Polyester und einem hohen Anteil verstärkender Glasfasern wäre ein idealer Baustoff für die handwerkliche Verarbeitung, würden bei der Produktion und Bearbeitung, Reinigung und Nachbehandlung nicht styrol- und lösungsmittelhaltige Komponenten benötigt und freigesetzt.


GIPS?!

Gips nicht auf dem Bau?

DAS GIPS DOCH !

Da ist das Element nur 5mm dick,

also hauchdünn,


Da ist das Element nur 5mm dick,

also hauchdünn,

ellenlang und meterhoch...

...aber selbst mit Hammer und Meißel

kaum klein zu kriegen

 



Die Vorteile beider Systeme ohne lästige und umweltbelastende Lösungsmittel bietet sich mit unseren vielseitigen, modifizierten Gipssystemen an.

Weitgehend aus mineralischen Komponenten und wässrigen Dispersionen mit nur wenigen organischen Substanzen ist das Material schwer entflammbar und stellt zudem keine gesundheitliche bedenkliche Gefährdung dar. 

Polymere Vergütungen,  hochwertige mineralische Additive und textil armierende Fasern tragen dazu bei, dem zu Recht populären Baustoff Gips weitere, recht außergewöhnliche Festigkeitseigenschaften zuteil werden zu lassen.


Durch die weitere Zugabe modifizierender Substanzen zum hochwertigen Gips werden:

  • wesentlich dünnere, entsprechend leichtgewichtige Teile möglich

  • wesentlich flexiblere, biegsame
    und schlagzähe Elemente realisierbar

  • wetterfeste und nicht brennbare Gegenstände kinderleicht herstellbar

  • visionäre Geometrien – auch auf Styropor
    oder Maschendraht – locker und leicht darstellbar


Die Zugabe organischer Komponenten aus unbedenklicher Acryl- oder Polymerdispersion in die Pulverkomponente auf der Basis hochwertiger Gipse führt zu erstaunlichen Festigkeiten und über lange Zeit währender Wetterresistenz, die in ihrer Wirksamkeit auch durch eine spätere Beschichtung kaum noch gesteigert werden kann.

 
 

Andere Varianten der Vergütung und vor allem durch die Modifizierung ermöglichte Kombinationen im Werkstoffsystem führen zu extrem stabilen und schlagzähen Bauelementen mit millimeterdünnen Wandstärken.

Entsprechend dem Dosierungsgrad werden diese mineralischen Bindemittelsysteme wegen ihrer schwer entflammbaren, selbstverlöschenden oder sogar flammwidrigen Eigenschaften insbesondere für den Bühnen- und Kulissenbau verwendet.

 

 

 Ob große oder kleine Objekte

für kleine oder größere Künstler

selbst für Unkundige ganz wichtig:

PFMG ist einfach und kinderleicht

zu verarbeiten !    

 

Verstärkende Armierungsfasern, nur wenige Millimeter kurz in geringer Menge dem aufgerührten Compound zugegeben, geben dem Element nach dem Erhärten eine solide Duktilität.

Besonders aber das Einbetten textiler Armierungen aus Glasfibermatten, Karbongeweben oder Fasergelegen in die dünn ausgebrachte, mit Polymer modifizierte Gipsbasis macht bisher unerfüllbare Anforderungen möglich. Die Vergütung mit der Acryldispersion verleiht dem Gemisch nicht nur einen wasserresistenten Charakter, sondern ermöglicht auch einen innigen Verbund zwischen Compound und Faserarmierung.

Unterschiedliche Varianten für verschiedene Anwendungen, jedes „Highlight“ erfordert eine andere Kombination, eine anderes Vorgehen, eine andere Technik.

 


An meine Haut und unsere Werkzeuge kommen nur Wasser, Gips und 

An meine Haut und unsere Werkzeuge kommen nur Wasser, Gips und 

Forton MG ...

das System ohne bedenkliche Lösemittel! 

 




Trotzdem ist der Umgang mit den Systemen einfach in der Anwendung und kann erfolgen, wie mit Gips gewohnt:

Flüssigkeit vorlegen, Pulver hinzugeben, aufmischen und Armierungsfasern unter Rühren zufügen. Diese einfache Mischung kann innerhalb komfortabel einstellbarer Topfzeiten pur vergossen, mit Händen oder Pinsel aufgestrichen, gelegt, gespachtelt oder aber aufgespritzt werden. Flächige Armierungsstrukturen sind mit der Hand positionierbar, werden meist mit einem Scheibenroller kompaktiert, eventuell mit einem Handgriff oder Werkzeug verziert. Ausgehärtete Stücke werden im Nachhinein gebohrt, lackiert, geschliffen, gefräst und poliert, oder, oder, oder….

Wir wollen noch erwähnen, das die Reinigung der Werkzeuge ausschließlich mit Wasser erfolgt. Ein handelübliches Spülmittel unterstützt die Wirkung, Lösungsmittel sind auch hierfür nicht erforderlich.

Testen Sie selbst.
Entdecken Sie die erstaunlichen Möglichkeiten:

PolyCon MG – Polymer-"Modifizierter Gips"